Bolivien

Bolivien ist ein Binnenland

Boliviens Nachbarn:
Im Norden und Osten: Brasilien,
Im Süden: Paraguay und Argentinien,
Im Südwesten: Chile,
Im Nordwesten: Peru

Staatsgründung 1825 durch Simon Bolivar
Größe: 1.098.581 km2 (ca. drei mal größer als Deutschland)
Hauptstadt: "Sucre" aber der Regierungssitz ist "La Paz"
Währung: Boliviano (1 Euro entspricht ca 6,7 Bolivianos)

Bevölkerung:
Volkszählung 1992:
Die Bevölkerung des Landes umfasste ca. 8 Mio.
Einwohner, von denen ungefähr 57% in den Städten und
43% auf dem Land leben. Die Bevölkerungsdichte liegt
durchschnittlich bei 6,8 Menschen pro km2
(zum Vergleich in Deutschland: 225 Menschen pro km2 ).
Die größte Stadt in Bolivien ist La Paz ( 1,5 Mio.
Einwohner), Santa Cruz die zweit Größte mit 1,2 Mio.
Einwohnern. Die letzte Volkszählung vom 6.9.2001 ergab
8.274.325 Einwohner

Analphabeten: ca. 32%

Armut:
Alle lateinamerikanische Länder haben mehr oder weniger
mit dieser traurigen Realität zu kämpfen. Die Ursachen
für Armut sind unter anderem instabile politische
Systeme, Korruption, mangelnde Bildung und nicht zuletzt
die Ausbeutung durch reiche Industrieländer.
Doch in Bolivien scheint die Armut besonders
allgegenwärtig zu sein. Ob in ländlichen Gebieten oder in Städten, überall sieht man Menschen, die um Essen oder
Geld betteln. Es sind nicht Menschen wie bei uns, die
durch schwierige Umstände durch das soziale Netz
gefallen sind. Nein, hier haben viele schon von Geburt an schlechte Startbedingungen. Abgesehen davon, dass es
in Bolivien kein funktionierendes staatliches soziales Netz
gibt, haben Kinder, die in einer armen Familie geboren
werden, praktisch keine Möglichkeit auszubrechen. Viele Campesinos melden ihre Kinder bei der Geburt schon gar
nicht bei den Ämtern an. Diese nichtregistrierten
“namenlosen“ Kinder besuchen in ihrem Leben vermutlich
nie eine Schule. Es gibt aber auch Familien, die so weit
abgelegen wohnen, dass eine Schule für die Kinder
unerreichbar weit weg ist.

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